Miteinander, Nebeneinander, Füreinander:

Berichte aus der Nachbarschaft

Wohnen als Nebenwiderspruch

Familien sind für das Wohnen in der Überseestadt nicht mit eingeplant - laut einer Studie gibt es hier aber Bedarf. Eine weitere Befürchtung: die Todgeburt des Gebietes durch zu hohe Mietpreise

 

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Kein Blick zurück im Zorn

Bahnhofsvorstadt. Was fällt einem zu der ostpreußischen Region Masuren ein? Siegfried Lenz. Das Land der tausend Seen. Aber auch ein Jahrhunderte währender Streit um die Regierungshoheit zwischen Deutschland und Polen, der nach dem Zweiten Weltkrieg sein Ende fand. Bei einem Zusammentreffen tauschten sich zahlreiche Bremer über ihre ehemalige Heimat aus, die sie nicht freiwillig verlassen haben.

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„Wenn ich da anrufe, kriegen die Probleme"

OSTERTOR. Nyima Tsering lebt in zwei Welten. Seit knapp 20 Jahren wohnt der heute 42-Jährige in Bremen. Er fühlt sich an der Weser zu Hause, hat aber seine Kultur nie aufgegeben. In seiner Wohnung im Ostertor hängen farbige tibetische Tücher vor den Türen, und auf dem Balkon wehen blaue, rote und weiße Gebetsfahnen im Wind. In seinem Schlafzimmer stehen an einer Wand ein ausgeschmückter Gebetsschrein und viele Porträts des Dalai Lama.

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Superhelden auf den Menschen gebracht

Handelshäfen. Captain Amerika mit Burn-Out-Syndrom, Supermann, der seinen Anzug zu heiß gewaschen hat, Topmanager vorm Arbeitsamt. Pünktlich zur Wirtschaftskrise liefern acht junge Künstler mit Fotos, auf Leinwänden und auf Packpapier ein anderes Bild von Helden ­ und versagen ihnen ihre Funktionen als Vorbild und Trostspender.

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„Das nimmt die Angst"

Unternehmerinnen gab es in Bremen schon im Mittelalter. Christine Holzner-Rabe erforscht ihre Geschichte und erläutert sie auf Stadtrundgängen – um Frauen zur Selbstständigkeit zu ermutigen

 

 

INTERVIEW

 

Frau Holzner-Rabe, im Kopf hat man das Klischee, früher war der Mann für das Geldverdienen zuständig und die Frau besorgte den Haushalt...

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„Womit verbindet man Heimat?"

Unter dem Titel „Kamerawirklichkeit" präsentiert der Fotograf, Dokumentarfilmer und Fernsehjournalist Marvin Entholt Fotos, die die Ankunft russischer Spätaussiedler in der Caprivikaserne in Osnabrück im März 1989 dokumentieren. Die Ausstellung wird bis zum 15. November in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, gezeigt. Chris Ruschin unterhielt sich mit dem Medienmacher über die Entstehung dieser Ausstellung.

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